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Gemeinschaftliche Heckenpflanzung am Holderbusch

Mit unseren Mitgliedern haben wir im Dezember 2019 eine Hecke am Rand unserer Gemüsekulturen auf dem „Holderbusch“ gepflanzt. Als ökologisch wirtschaftender Betrieb sehen wir es als unsere Aufgabe, zum Landschaftsschutz im Gonsbachtal einen Teil beizutragen, u.a. mit der Anlage von Hecken.

Neben dem Landschaftsschutz haben Hecken weitere Vorteile für die Natur: Durch Hecken soll der Biotopbverbund zu angrenzenden Landschaftselementen (parallelen Hecken, Kleingärten und Feldgehölzen) geschaffen und verbessert werden. Für die Pflanzung haben wir Stecklinge aus heimischen Wildgehölzen verwendet, folgende Sorten sind gepflanzt worden: Schneeball, Kornelkirsche, Haselnuss, Weißdorn, Pfaffenhütchen, Heckenkirsche, Traubenkirsche, Kreuzdorn, Faulbaum, Hundsrose, Schwarzer Holunder. Die Blüten und Früchte dieser Gehölze dienen Insekten, Vögeln und anderen Wildtieren als Nahrung und die Gehölze selbst natürlich auch als Lebensraum.

Auch unser Gemüsebetrieb profitiert von der entstehenden Hecke:

Sie reguliert den Wasserhaushalt angrenzender Flächen, und der Einfluss eines biologischen Pflanzenschutzeffektes kann direkt beobachtet werden. Hecken haben zudem eine klimaregulierende Wirkung, in Zeiten von extremen Klimaereignissen unterstützen sie somit unseren Gemüseanbau positiv.

Wir Gärtner*innen danken allen fleißigen Helfer*innen, die bei der Pflanzung dabei waren und Wind und Regen trotzten!

Die Heckengehölze sind Cofinanziert durch die Stiftung Umwelt und Natur und „Bingo! Umweltlotterie“.