Samstag 30. April 2022 11-13 Uhr: Lebensmittelerhaltende Maßnahmen

Wir, die Solawi Mainz, unterstützen folgende Aktion am 30.4. Wir werden mit einem Infostand dabei sein. Foodsharing Mainz, die Psychologists for future und der Umweltladen Mainz wollen mit euch den Umgang mit Lebensmitteln in der heutigen Zeit in Frage stellen und die Probleme der gigantischen Verschwendung aufzeigen. Dazu bringen wir Lebensmittel, die innerhalb von 24 Stunden in Mainz in der Tonne landen würden, zum Gutenbergplatz Mainz. Außerdem wollen wir über Alternativen nachdenken, dabei werden uns die Solidarische Landwirtschaft und der Mitgliederladen unterstützen.

Ihr könnt direkt selbst mitmachen und Lebensmittel retten, ab 11 Uhr werden sie auf dem Gutenbergplatz gesammelt, ab 13 Uhr können Lebensmittel direkt mitgenommen werden. Kommt vorbei!

Wainfleet – rettet den samenfesten Blumenkohl

Cine Rebelde

Eine spannende und inspirierende Initiative zur Rettung einer samenfesten Sorte im Rahmen einer solidarischen Landwirtschaft.

https://www.cinerebelde.org/wainfleet-rettet-den-samenfesten-blumenkohl-p-135.html?language=de



Stellungnahme der AG RECHTE TENDENZEN des Netzwerks der Solidarischen Landwirtschaft zu den aktuellen Querfront-Corona-Protesten

Mit Sorge beobachtet die AG Rechte Tendenzen und der Rat des Netzwerkes Solidarische Landwirtschaft die in vielen Städten wöchentlich stattfindenden „Hygiene“-Demos der sogenannten „Corona-Rebellen“ gegen die Kontaktbeschränkungen im Zuge der Covid-19-Pandemie. Personell reicht das Spektrum der Teilnehmerinnen von vom Staat enttäuschten Bürgerinnen, Impfgegnerinnen über Verschwörungs-theoretikerinnen bis hin zu Reichsbürger*innen. Zunehmend treten auf diesen Demonstrationen Personen aus dem rechtsradikalen Spektrum und Verschwörungsideolog*innen meinungsführend in Erscheinung.

Weiterlesen auf der Seite des Netzwerks (muss etwas nach unten gescrollt werden um diese Stellungnahme zu erreichen)


Was ist Solidarische Landwirtschaft?

Jede Woche frisches Biogemüse das direkt vor der eigenen Haustür gewachsen ist, du kennst den Acker und die GärtnerInnen, hilfst – sowie du kannst – ein paar Mal im Jahr mit und bist an den Entscheidungsprozessen beteiligt. Die GärtnerInnen wissen sicher, dass sie all ihr Gemüse loswerden und genauso sicher, dass sie ihren Lohn bekommen.

Dieses Konzept der selbstorganisierten, nicht-industriellen, marktunabhängigen Nahrungsmittelversorgung heißt „Solidarische Landwirtschaft“ oder „CSA“ (Community supported Agriculture). Hierbei übernimmt eine Gruppe von Menschen die Verantwortung für einen landwirtschaftlichen Betrieb (in unserem Fall eine Gärtnerei), finanziert diesen und erhält im Gegenzug die Ernte.

Weiterführende Informationen:

Das ‚Solidarische Landwirtschaft‘-Netzwerk bietet viele Infos und Definitionen rund ums Thema: https://www.solidarische-landwirtschaft.org/startseite/

Der Dokumentations-Film ‚Die Strategie der krummen Gurken‘ beschreibt das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft am Praxisbeispiel ‚GartenCoop Freiburg‘: http://www.cinerebelde.org/die-strategie-der-krummen-gurken-p-121.html?language=de

Über Uns

„Wir ernähren uns selbst – unabhängig von Konzernen, nach ökologischen Grundsätzen und mit vereinten Kräften“ – das ist die Idee, die hinter „Solidarischer Landwirtschaft “ – kurz: Solawi – steht!

Dazu haben die mittlerweile über 300 Mitglieder der Solawi Mainz einen eigenen Landwirtschaftsbetrieb gegründet, Maschinen und Saatgut gekauft, Pachtverträge abgeschlossen und vier Gärtner*innen engagiert. Finanziert wird der Betrieb nach dem Prinzip eines fairen Finanzausgleichs: Wer mehr hat, gibt auch mehr, damit alle unabhängig von ihrem Einkommen mitmachen können.

Nicht der Markt bestimmt also, was zu welchem Preis und auf welche Weise angebaut wird, sondern wir selbst entscheiden – die Mitglieder der Solawi Mainz! Wer bei uns mitmacht, kauft also nicht ein einzelnes Lebensmittel, sondern er verantwortet die gesamten Anbau mit: von der Aussaat bis zur Ernte, von der Finanzierung  bis zur Verteilung der Lebensmittel. Dafür teilen wir uns die Ernte ebenso wie die Aufgaben, Kosten  und Risiken. Und wir übernehmen Verantwortung: für unser Stück Land, für unseren Betrieb und für die Menschen, die für uns arbeiten. „Über Uns“ weiterlesen